Prepaid- oder Vertragshandy
Erstellt von Handymeile-Nord am Sonntag 20. September 2009
Prepaid- oder Vertragshandy?
Überall erreichbar zu sein, bedeutet für viele eine neue Art der Freiheit. Verabreden sich Freunde beispielsweise an einem Bahnhof, ist es für die meisten doch eher ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass der andere sofort erreichbar ist. Das schont die Nerven und kostet mittlerweile auch nicht mehr viel. Nicht nur im Inland wurden die Gesprächsgebühren in den letzten Jahren drastisch gesenkt. Kostete eine Minute Handytelefonat vor 10 Jahren bei manchen Prepaid Anbietern noch fast 2 DM, kostet diese heute nur noch 15 Cent oder deutlich weniger.
Prepaid- oder Vertragshandy?
Zu Beginn des Handy-Hypes war gerade ein Handyvertrag noch sehr verlockend. Die teuren Gesprächsgebühren und Mobiltelefone sorgten dafür, dass die meisten Handybesitzer einen 2 Jahres Vertrag unterschrieben. Für viele Nichthandybesitzer war es damals aber wegen dem nicht zu überschauenden Kostenfaktor, ein Argument kein Mobiltelefon zu haben.
Lange hat die Mobilfunkbranche an dieser Kundenschicht vorbeigearbeitet. Über viele Jahre hinweg, wollten es die Netzbetreiber nicht einsehen, dass man auch mit nicht Vertragskunden Geld verdienen könnte. Das äußerte sich zum einen in hohen Gesprächsgebühren, als auch in der verzögerten Freigabe neuer Dienste. MMS, WAP und UMTS standen zuerst nur den Vertragskunden zur Verfügung.
Mittlerweile können auch Nichtvertragskunden die neuen Dienste nutzen und das sogar zu bezahlbaren Konditionen. Ein großer Prepaid Discounter bietet derzeit einen UMTS Tarif an, bei dem seine Kunden für 10 EUR im Monat 1 GB Daten übertragen können. Vertragstarife sind zwar immer noch billiger, aber die Preisschere zwischen Vertrags- und Prepaidtarifen hat sich mittlerweile doch deutlich angenähert. Längst haben die Anbieter erkannt, dass viele Leute keine Knebelverträge unterschreiben möchten, trotzdem aber viel telefonieren bzw. surfen würden, wenn die Konditionen stimmen würden.
Die zahlreichen neuen Prepaid Anbieter zeigen recht deutlich, dass die neue Strategie aufgeht. Die Preise fallen weiter und immer mehr Großunternehmen, die mit dem mobilen telefonieren ursprünglich nichts am Hut hatten, gründen nun vermehrt Tochtergesellschaften, um sich durch den steigenden Bedarf an Prepaidtarifen, auch an diesem verlockenden Geschäft zu beteiligen.


























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Sonntag 20. September 2009 um 21:01
Schöner Post!
Montag 21. September 2009 um 08:39
also ich nutze eine Kombination aus Prepaid und Postpaid. Ich habe über mein Dualsim Handy zwei Karten und vertelefoniere auf der einen Simkarte die Freiminuten und danach nur noch Prepaid, weil ich da mit 9 Cent pro Minute günstiger bei wegkomme als mit meinem Vertrags Handy.