Mobiles DSL: Der Kunde braucht keine Produkte, sondern Lösungen für seine Kommunikationsbedürfnisse
Erstellt von handyhans am 13. Januar 2009
Wie interessant, einen Kommentar vom 24. Juli 2004 zu lesen, was immerhin viereinhalb Jahre sind. media|NRW: “Es geht darum, die bisher bestehenden Brüche zwischen den Produktkategorien Schritt für Schritt zu neuen Angeboten zusammen zu fügen. Ein Passwort statt dreißig verschiedene, ein Anrufbeantworter. Verbunden mit intelligenten, einfach zu nutzenden Weiterleitungsservices, und so fort.”
Beispiel: Ein Argument, von Festnetz-DSL auf Mobiles DSL umzusteigen, wäre neben der Verfügbarkeit die Datenübertragungsrate und der Preis. Denn Satelitten-DSL ist nicht so goldig, wie es glänzt, aber viele Landgebiete in Deutschland haben überhaupt kein Festnetz-DSL, weswegen die eine oder andere alternative Anbietergesellschaft zum Netzbetreiber sogar für analoge Anschlüsse eine Flatrate anbietet, damit die Kunden ohne Gebührenstreß surfen und per E-Mail kommunizieren können.
Der Idealfall ist die Beratung durch eine Fachkraft, um ein spezifisches Paket schnüren zu können. Aber daran scheint es meistenteils zu hapern. Woher soll ein Kunde wissen, wonach er fragen soll, wenn er weder alle Alternativen kennt, noch die Vor- und Nachteile für seinen Bedarf einschätzen kann?
Allein die Macke der Gesellschaften mit 24-Monatsverträgen die Kunden zu knebeln spricht für die Hilflosigkeit, kundenorientiert zu handeln. Die Vermittler und die Anbieter sind fokussiert auf Verträge und kümmern sich einen Dreck darum, ob die Kunden zufrieden sind, ob die versprochenen Datenübertragungsbandbreiten überhaupt erzielbar sind oder ob das eigene Paket überhaupt dem Kundenbedarf entspricht.
Die Unzufriedenheit wächst parallel zur Unwissenheit. Seit Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes habe ich keinen Nerv mehr, den vierteljährlichen Zyklen der Marketing-Schnapsideen zu folgen. Ich möchte telefonieren, ich brauche eine Internetflatrate und im Notfall ein mobiles Telefon.
Wenige Wochen nach Abschluß eines Vertrages habe ich vergessen, welcher Rattenschwanz an dem Vertragswerk hängt und bin dem Gelaber eines Verkäufers hilflos ausgeliefert. Ich brauche viele nutzlose Stunden, um irreführende Angebote und das Kleingeschriebene zu sichten. Darin unterscheiden sich die vielen Anbieter nicht. Verbraucherschutz und Rücktrittsrecht existieren nicht. Briefe und Faxe, E-Mails und Anrufe verpuffen, damit der Vertrag zustandekommt. Am Telefon werde ich eine dreiviertel Stunde lang zugesülzt, bis ich glaube, daß ich nie widerrufen habe.
Vor 15 Jahren war ich als Kunde noch König. Jetzt bin ich der letzte A…. Hauptsache ich zahle. Am schlimmsten scheint mir dabei die Deutsche Telekom zu sein, die wie der Teufel hinter jeder verlorenen Seele hinterherjagt.
Hans Kolpak
Abgelegt unter Festnetz & DSL, Mobiles DSL, Quatsch dich aus | Keine Kommentare »

























![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=074cbf2d-feb6-49ea-931f-af502ea9d2b9)
![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=36f1aa81-60b7-47a6-90d8-14338bf90178)
![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=870eb7ce-2f6f-40c6-924f-7f1317c31d03)
![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=0183088b-0568-4e39-a46b-f493bcb08a48)