Ich bin ein Kunde von Arcor gewesen, war auch lange Zeit mit diesem Anbieter zufrieden. Leider wurde ich durch meinen Umzug schwer enttäuscht.Am Anfang hat Arcor mich 49,95 Euro im Monat gekostet und dafür hatte ich eine Festnetzflatrate, wie auch eine Flat fürs Internet. Ich konnte sogar im Service-Center drei Faxe kostenlos pro Monat versenden, wie auch fünf SMS`en. Das fand ich total klasse, ebenso wie die Filme von Arcor. Denn ich konnte dort günstige Filme runterladen, was echt klasse war. Arcor war sehr stabil, das Internet ist kaum abgestürzt und somit absolut ideal für mich, da ich es auch beruflich benötigte. Die Flatrate war zwar nur eine 2000er, das war aber vor fünf Jahre fast normal. Ich konnte nicht meckern, alles lief einwandfrei und auch schnell.Das einzige was ich etwas negativ fand, war die Hotline von Arcor. Denn die wurde berechnet, was bei vielen Anbietern nicht der Fall war. Mit vierzehn Cent die Minute war das schon übel, denn natürlich hing man ewig in der Warteschleife. Die Mitarbeiter waren zwar sehr kompetent und konnten mit stets bei meinen Problemen helfen, aber die Gebühren und die Wartezeit fand ich einfach nicht gut.
Der richtige Ärger fing aber an, als ich vor einem Jahr umzog. Es war die gleiche Straßen, ich bin einfach fünf Häuser weiter weg gezogen, aber für Arcor ein unlösbares Problem. Da ich das Internet beruflich brauche, habe ich natürlich jeden Tag dort angerufen, um zu erfahren, wann ich einen Anschluss bekomme. Ich wurde immer nur vertröstet und nichts passierte. Bis ich eine Mitarbeiterin am Telefon hatte, die erstaunlich ehrlich war. Sie sagte mir ganz klar, da mein Vertrag bei Arcor bald ausliefe und ich dann eh den Anbieter wechseln möchte, interessiert sich niemand mehr für mich. Ich sollte mich auf lange Wartezeit einstellen. Ja, es ist wirklich wahr, das war einfach eine Unverschämtheit. Ich bin dann zur Telekom und habe dort Telefon und Internet beantragt, was ich auch innerhalb einer Woche bekam, weil man mir dort helfen wollte. Die Telekom war entsetzt über die Einstellung von Arcor und hat mir gelobt, meinen Anschluss schnell freizuschalten, da ich ja auch arbeiten musste. Seit dem bin ich glücklicher Kunde bei der Telekom. Was auch noch ein Faktor ist, der gegen Arcor spricht war, dass sie Neukunden einen viel günstigeren Paketpreis angeboten haben, aber nicht bereit waren, den Tarif auch den laufenden Kunden zu gewähren. Ich habe damals nachgefragt, als sie fünf Euro mit dem Preis runter gegangen sind, für DSL und Festnetz-Flatrate. Aber es hat nichts gebracht. Bei der Telekom war ich zwei Monate Kunde und wurde sogar angerufen, dass ich nun ganze zehn Euro weniger zahlen müssen, weil sie die Tarife neu und günstiger anbieten. Zwar bin ich so für zwei weitere Jahre gebunden, aber das mache ich doch gerne, wenn ich dafür immer den neuen Tarif bekommen, wie eben auch die Neukunden.Arcor war sogar so unverschämt, mir die laufenden Kosten noch in Rechnung zu stellen, obwohl sie den Anschluss in meiner neuen Wohnung nie freigeschaltet haben. Ich sollte doch tatsächlich bis Vertragsende meine Gebühren zahlen. Ich war so enttäuscht, denn eigentlich fand ich Arcor vor meinem Umzug immer gut. Aber so musste ich sogar zu einen Anwalt, um den laufenden Kosten zu entgehen. Natürlich war es nur eine Sache von wenigen Tagen, bis mir mein Anwalt mitteilte, dass ich die Kosten nicht tragen müsste. Das war eine Erleichterung, aber ich bin nach wie vor, immer noch sehr böse auf diesen Anbieter. Wenn dies nicht gewesen wäre, würde ich Arcor wirklich weiterempfehlen, da ich vorher so zufrieden mit den Leistungen war.K.M
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