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Archiv für die 'Kommunikation + Technik' Kategorie

Mobilfunknetze werden noch schneller

Erstellt von Speedreporter am 25. August 2009

Schon heute arbeiten die Mobilfunkhersteller und Netzbetreiber an der nächsten Generation des Mobilfunks, also dem technischen Nachfolger von UMTS. Fachleute sprechen von LTE (Long Term Evolution, auf Deutsch: langfristige Weiterentwicklung). Mit der Markteinführung ist wahrscheinlich 2010 zu rechnen.

Ziel der Entwicklung ist es, vor allem die Datenübertragung im Mobilfunknetz deutlich schneller zu machen. Bei einer Demonstration auf der letzten Informationstechnik-Messe CeBIT, ließen sich mit LTE, Daten mit 170 Megabit/Sekunde (Mbits/s) abrufen – das sogenannte Download und mit bis zu 50Mbit/s versenden – im Fachbegriff das Upload.

Zum Vergleich: Heute übliche DSL-Anschlüsse zu Hause erreichen 16/Mbit/s bei Downloads und bis etwa 1/Mbit/s bei Uploads. Die Anbieter führen bereits Tests außerhalb des Labors durch.

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Warum sind Telefonieren, SMS und mobiles Internet im Ausland so teuer?

Erstellt von Speedreporter am 6. August 2009




Handytarife Wegweiser

Handytarife Wegweiser

Das sogenannte „Roaming“ erlaubt es, sein Handy im Ausland in fremde Funknetzen anzumelden. Man ist dann genauso erreichbar, als ob man zu Hause in Deutschland wäre, und kann auch selbst über das fremde Netz telefonieren. Auch der Zugang per Mobilfunk in das Internet ist so bequem möglich. Die oft böse Ernüchterung folgt, wenn die Rechnung vom Mobilfunk-Provider für den Auslandseinsatz des Handys zu Hause im Briefkasten liegt. Die Mobilfunkanbieter berechnen sich gegenseitig hohe Gebühren für die Versorgung von Gastkunden fremder Anbieter.

Im Sommer 2007 legte aber das Europäische Parlament eine Maximalgebühr für Handytelefonate im EU-Ausland fest:
Jeder Mobilfunkanbieter muss einen Kunden einen Auslandstarif anbieten, bei dem abgehende Telefonate maximal 46 Cent und eingehende Anrufe 22 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer kosten dürfen.

Allerdings sollte jeder Kunde vor einer Reise prüfen, ob er bereits in einen günstigen Handytarif mit Roaming-Option gewechselt hat und die Simkarte auch dafür freigeschaltet ist.

Auch für SMS-Versand im und in das EU-Ausland hat die EU eine Deckelung am 24.03.2009 festgelegt:

Quelle Zitat http://www.europa-union.de: Die Deckelung von Preisen für Mobilfunk-Textnachrichten (SMS) und Daten-Downloads im EU-Ausland (Roaming) ist unter Dach und Fach. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Regierungen einigten sich heute auf die Details der überarbeiteten EU-Verordnung zu Mobilfunkpreisen. “Bis zum Sommer ist mit den unverhältnismäßigen Aufschlägen bei SMS und Daten-Downloads im Ausland Schluss. Das ist eine gute Nachricht für alle Mobilfunknutzer.
Die Endkundenpreise für aus dem Ausland versandte Textnachrichten sollen auf maximal 11 Cent begrenzt werden. Der Großhandelspreis soll bei maximal 4 Cent liegen. “Eine Auslands-SMS kostet heute in der Spitze bis zu 80 Cent. Diese Aufschläge sind mit den tatsächlichen Kosten nicht begründbar. Künftig wird sich das auf einem realistischen Niveau bewegen”, sagte die CSU-Europa-Abgeordnete.

Für das Daten-Roaming soll die Obergrenze für den Großhandelspreis ab Juli 2009 bei einem Euro pro Megabite (MB) liegen. Ab Juli 2010 gelten 80 Cent und ab Sommer 2011 dann 50 Cent. Ab einem Betrag von 50 Euro soll die Verbindung getrennt werden, um ‘Schock-Rechnungen’ zu vermeiden. “Bisher sind Download- Preise von mehreren Euro pro MB die Regel. Ich erwarte nun einen gesunden Wettbewerb um attraktive Endkundenpreise”, sagte die CSU-Europa-Abgeordnete.

Auch die Obergrenzen für Gesprächsminuten im EU-Ausland sollen weiter gesenkt werden. Ab Juli soll der Maximalpreis bei 43 Cent für selbst getätigte und 19 Cent für angenommene Anrufe liegen. Derzeit liegen die Limits bei 46 und 22 Cent. Ab Juli 2010 gelten 39 und 15 Cent, ab Juli 2011 35 und 11 Cent. Als Neuerung soll künftig ab 30 Sekunden eine sekundengenaue Abrechnung erfolgen. “Man zahlt künftig auch beim Roaming nur das, was man auch wirklich genutzt hat”, so Niebler.

Die Laufzeit der neuen Verordnung soll bis 2012 begrenzt sein. “Das wird dem Sondercharakter des ordnungspolitischen Eingriffs gerecht. Mittelfristig dürfen wir ruhig Vertrauen in den Markt haben”, sagte die Ausschussvorsitzende. Nach einer formalen Zustimmung des Rates und des Plenums, was für den April vorgesehen ist, kann die Neuregelung noch vor der Europawahl am 7. Juni in Kraft treten.
Stand der Meldung war im März/2009

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Mini-SIM-Karte in Nagelkopfgröße entwickelt

Erstellt von Speedreporter am 1. Mai 2009

Bis 2012 gibt es in den USA 20 Mio. funkende Maschinen und Sensoren

In den Entwicklungslabors der US-Niederlassung von T-Mobile wurde eine Mini-SIM-Karte entwickelt, die nicht größer als der Kopf eines Nagels ist. Zum Einsatz soll diese Entwicklung bei kleinen Sensoren oder Maschinen kommen, die selbstständig Daten an die Zentrale übermitteln oder empfangen und dabei die Mobilfunkverbindung als Übertragungskanal nutzen. Bislang müssen derartige Geräte nach deren Herstellung manuell mit einer SIM-Karte ausgerüstet werden. Die Mini-SIM hingegen kann direkt bei der Fertigung in das Produkt eingebaut werden.

Von der Funktion her erfüllen die nun entwickelten Komponenten dieselbe Funktion, wie jene SIM-Karten, die in Mobiltelefonen genutzt werden. Allerdings bestehen sie nicht aus Plastik, sondern werden aus Silizium gefertigt. Darüber hinaus sind sie sehr widerstandsfähig, wodurch sie auch bei harten Umweltbedingungen eingesetzt werden können. Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Bewegungen haben keinen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Verbindung, so die Entwickler.

pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090127039/

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Mobile Kommunikation – die Zukunft

Erstellt von Speedreporter am 21. Februar 2009

Ein nicht veröffentlicher Kurzbericht von 2008:

In der nahen Zukunft werden jedoch noch viel umfassendere Möglichkeiten der mobilen Kommunikation umsetzbar sein. Durch UMTS wird es jeder Person möglich sein, an fast jedem Ort Deutschlands Daten zu übertragen und mit anderen Menschen zu kommunizieren. Die Notwendigkeit eines herkömmlichen Internetanschluss oder eines WLAN Hotspot entfallen hierbei, da UMTS, ähnlich wie derzeit das GSM Netz, fast flächendeckend verfügbar sein wird.

UMTS wird nach und nach das bisher verwendete GSM Netz ersetzen und bietet den Nutzern ein Vielfaches der bisherigen Geschwindigkeit. Die Datenübertragung verläuft mit Geschwindigkeiten die mit herkömmlichen DSL Anschlüssen vergleichbar sind.

Diese Technik wird primär natürlich von Handys genutzt, die in den letzten Jahren ohnehin immer mehr zu kleinen Mini Computern wurden. Mit UMTS wird es in Zukunft also möglich sein Videos oder Fotos die mit dem Handy geschossen wurden, in hoher Qualität und äußerst schnell an Empfänger in der ganzen Welt zu schicken. E-Mails können direkt auf dem Mobiltelefon geschrieben und empfangen werden und Videos bzw. Musik können als Stream heruntergeladen und angeschaut werden.

Darüber hinaus wird die UMTS Nutzung auch für Notebooks eine wichtige Rolle spielen. Bisher waren die Benutzer dieser Geräte auf eine herkömmliche Form des Internetzugangs angewiesen. In Zukunft wird jeder Notebook Nutzer mithilfe seines Handys jederzeit und überall in DSL Geschwindigkeit auf das Internet zugreifen können. In Kürze wird auch spezielles Zubehör für Notebooks erhältlich sein das, ähnlich einer W-LAN Karte, einen direkten Zugriff auf UMTS ermöglicht. So könnte UMTS zu einer Revolutionierung, sowohl des Geschäftslebens, als auch des Entertainment führen. Bahnreisende könnten z.B. per UMTS Filme direkt auf ihr Notebook streamen und so die Fahrtzeit angenehmer gestalten. In einer fremden Stadt kann jederzeit auf Routenplaner im Internet zurückgegriffen werden, wodurch Stadtkarten schnell überflüssig werden könnten. Und auch Geschäftsleute sind durch UMTS immer auf dem laufenden, da sie ständig Zugriff auf die neuesten Informationen im Internet haben. Die Daten zu wichtigen Projekten können einfach und schnell zwischen den Mitarbeitern hin- und hergesendet werden, auch wenn diese sich gerade nicht am Arbeitsplatz befinden und die Kommunikation mit Geschäftspartnern wird deutlich effizienter.

Auch die Hardware wird sich den neuen Möglichkeiten anpassen. Neben neuen und leistungsstarken Handys wird es auch Notebooks geben die einen Internetzugang über UMTS ermöglichen und somit einen jederzeit verfügbaren Internetzugang bieten. Die Benutzer können also von überall E-Mails schicken und empfangen, im Internet surfen oder andere Dienste in Anspruch nehmen. Zudem werden sich die Mobiltelefone stetig weiterentwickeln und eine Vielzahl von Funktionen bieten die bisher aufgrund niedriger Datendurchsätze nicht möglich schienen. So können Handys bald dazu genutzt werden Videos oder Musik herunter zu laden und abzuspielen oder wichtige Daten an einen Geschäftspartner zu senden.

Eigentlich könnten sie ihrem Handy doch schon mal die letzte Ölung geben;-)

handyoel

handyoel

Auch im Unterhaltungsbereich bietet die UMTS Technik ein großes Potential. Bei Geschwindigkeiten die mit DSL Anschlüssen vergleichbar sind, wird z.B. das Streamen von Videos in einer sehr ansehnlichen Qualität möglich, sodass beispielsweise unterwegs Filme oder das aktuelle Fernsehprogramm angeschaut werden können. Auch die Entwicklung neuer Business Handys wird in starkem Maß die Möglichkeiten des mobilifonierens einbeziehen. So wird es möglich sein, schnell und benutzerfreundlich auf Internetangebote wie Google zurückzugreifen, um auch unterwegs effizient arbeiten zu können und die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web jederzeit zu nutzen.

All dies wird nun durch die neue UMTS Technik möglich. UMTS ist der neue Mobilfunkstandard der eine erheblich größere Geschwindigkeit als der klassische GSM Standard bietet. Mit UMTS wird der Datentransfer von unterwegs in DSL Geschwindigkeit möglich, was bisher undenkbar gewesen wäre. Auch das Internet wird in Zukunft von überall in Deutschland erreichbar sein, ohne das der Benutzer auf einen expliziten Zugang z.B. über WLAN angewiesen wäre. Das UMTS Netz wird, genauso wie das derzeitige GSM Netz, praktisch bundesweit flächendeckend verfügbar sein, sodass mit der entsprechenden Hardware von jedem Standort aus, Internetdienste in Anspruch genommen werden können. E-Mails können überall versendet und empfangen werden, über News Dienste können aktuelle Informationen bezogen werden und wichtige Daten können in die ganze Welt verschickt werden.

Auch im Entertainment Bereich wird UMTS das Leben stark bereichern. So wird es die Möglichkeit bieten Unterhaltungsangebote des Internet zu jeder Zeit und an jedem Ort zu nutzen. Beispielsweise können Bahnreisende mithilfe eines Notebook Filme oder Musik herunterladen und sich somit die Fahrtzeit verkürzen. Auch die private Korrespondenz mit Freunden kann von jedem beliebigen Ort erfolgen, was dem sozialen Miteinander ganz neue Dimensionen verleiht. Urlaubsfotos können z.B. sofort am Entstehungsort an die Freunde Zuhause in brillanter Qualität weitergeleitet werden und auch die Videotelefonie wird bei den hohen Datenübertragungsraten kein Problem mehr darstellen.

Mit UMTS werden die Grenzen zwischen herkömmlichem Internet, was bisher immer von einem lokalen Anschluss abhängig war, und dem Mobilfunk, der zwar überall verfügbar, allerdings extrem langsam war, aufgelöst. Durch Mobilifonieren sind schnelle Datenübertragung und Mobilität keine unvereinbaren Gegensätze mehr.

Fazit: Mobilifonieren in 2009 ,die Zukunft schon sehr viel näher!!!

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Navigationssoftware für Handys

Erstellt von Speedreporter am 5. Februar 2009

fUnkloch

fUnkloch

Die Mobilität mit Navigationssystemen nimmt immer mehr zu. Inzwischen wird auch das Mobiltelefon als solches genutzt. Erforderlich ist hierfür entweder ein im Handy integrierter oder ein externer GPS-Empfänger bzw. eine so genannten GPS-Maus. Weiterhin wird die oftmals kostenlose Navigationssoftware benötigt, die beim jeweiligen Anbieter heruntergeladen und nach Registrierung zur Verfügung gestellt wird. Nach erfolgter Registrierung wird eine SMS an die angegebene Mobilfunknummer mit einem PIN versendet, der den Link zum Download und zur Installation beinhaltet. Für die Nutzung der Datenpakete für die Navigation im Handy-Internet entstehen Kosten, die jedoch gering sind. Bei Bedarf an einem Extern-GPS-Empfänger wird der Interessierte schnell fündig, da die Anbieter z.B. Geräte von Geschäftspartnern empfehlen. Der Vergleich von mehreren Geräten und deren Kosten lohnt sich jedoch. Für die Verbindung zu einem externen Empfänger muss das Mobiltelefon über Bluetooth-Technologie verfügen.

Je nach Software fallen der Bedienkomfort und die Funktionsvielfalt aus. Die meisten Programme verfügen zumindest über die Sprachausgabe der Straßenführung und verschiedene Anzeigenoptionen wie Pfeile und Kartenansichten, mitunter auch die Vogelperspektive. Es ist möglich, Adressen auf der Anbieterseite einzugeben, zu der man später per Handy navigiert werden möchte. Selbstverständlich ist dieses auch im Navigationsmenü der Software möglich, jedoch ist die Eingabe auf der PC-Tastatur komfortabler. Die eingegebenen Daten wie zum Bsp. die Favoriten werden bei nächster Nutzung des Handy-Navigationssystems aktualisiert.

Zum Start der Navigation wird die Anwendung im Handy aufgerufen, ggf. wird der externe GPS-Empfänger per Bluetooth mit dem Handy verbunden und die so genannte freie Sicht zum Himmel sichergestellt. Bei Autofahrten bietet sich hierfür also das Armaturenbrett an.

Ist die zu gewünschte Adresse im Programm z.B. Favoriten gefunden worden, kann man im Menü auch die Art der Navigation wählen, z.B. der Fußgänger-Modus. Wählt man die Autoroute, wird die Anzeigenoption gewählt, die den Weg zum gewünschten Ort zeigt. Zur Auswahl steht auch oft, dass man sich die zu fahrende Reststrecke und Restzeit anzeigen lassen kann. Ein weiterer Komfort sind die gesprochenen Straßennamen, die jedoch größere Datenpakete erfordern. Nicht nur die Strecken-Orientierung wird dem Nutzer erleichtert, auch das Finden von Parkplätzen, Museen und anderes, welches unter POI bzw. Points of Interests zu finden ist. Auch kann man hiermit die günstigsten Tankstellen mit entsprechend wählbarem Kraftstoff ansteuern. Auch ist die Ortung im Notfall möglich. Beim kostenlosen Navigationsprogramm eines bekannten Branchenbuches können beispielsweise eingetragene Firmen eine begrenzte Zeit lang gratis angerufen werden. Die Kosten hierfür werden über Werbung finanziert. Ein Stauwarnsystem und andere evtl. individuell einzurichtenden Anwendungen sind ebenfalls enthalten.

Die Navigation verläuft recht zuverlässig und kostengünstig, da keine Karten gekauft werden müssen, sondern immer aktuell abgerufen werden. Kartensektoren werden nur auf Anfrage und genehmigenden Tastendruck gewechselt, da auch hier kleine Datenpakete nötig sind. Für den gelegentlichen Gebrauch ist die kostenlose Navigationssoftware für das Handy auch mit geringen Daten-Paket-Gebühren eine insgesamt sehr preiswerte Alternative.

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