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Navigationssoftware für Handys
Feb 5th, 2009 by Speedreporter

fUnkloch

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Die Mobilität mit Navigationssystemen nimmt immer mehr zu. Inzwischen wird auch das Mobiltelefon als solches genutzt. Erforderlich ist hierfür entweder ein im Handy integrierter oder ein externer GPS-Empfänger bzw. eine so genannten GPS-Maus. Weiterhin wird die oftmals kostenlose Navigationssoftware benötigt, die beim jeweiligen Anbieter heruntergeladen und nach Registrierung zur Verfügung gestellt wird. Nach erfolgter Registrierung wird eine SMS an die angegebene Mobilfunknummer mit einem PIN versendet, der den Link zum Download und zur Installation beinhaltet. für die Nutzung der Datenpakete für die Navigation im Handy-Internet entstehen Kosten, die jedoch gering sind. Bei Bedarf an einem Extern-GPS-Empfänger wird der Interessierte schnell fündig, da die Anbieter z.B. Geräte von Geschäftspartnern empfehlen. Der Vergleich von mehreren Geräten und deren Kosten lohnt sich jedoch. für die Verbindung zu einem externen Empfänger muss das Mobiltelefon über Bluetooth-Technologie verfügen.

Je nach Software fallen der Bedienkomfort und die Funktionsvielfalt aus. Die meisten Programme verfügen zumindest über die Sprachausgabe der Straßenführung und verschiedene Anzeigenoptionen wie Pfeile und Kartenansichten, mitunter auch die Vogelperspektive. Es ist möglich, Adressen auf der Anbieterseite einzugeben, zu der man später per Handy navigiert werden möchte. Selbstverständlich ist dieses auch im Navigationsmenü der Software möglich, jedoch ist die Eingabe auf der PC-Tastatur komfortabler. Die eingegebenen Daten wie zum Bsp. die Favoriten werden bei nächster Nutzung des Handy-Navigationssystems aktualisiert.

Zum Start der Navigation wird die Anwendung im Handy aufgerufen, ggf. wird der externe GPS-Empfänger per Bluetooth mit dem Handy verbunden und die so genannte freie Sicht zum Himmel sichergestellt. Bei Autofahrten bietet sich hierfür also das Armaturenbrett an.

Ist die zu gewünschte Adresse im Programm z.B. Favoriten gefunden worden, kann man im Menü auch die Art der Navigation wählen, z.B. der Fußgänger-Modus. Wählt man die Autoroute, wird die Anzeigenoption gewählt, die den Weg zum gewünschten Ort zeigt. Zur Auswahl steht auch oft, dass man sich die zu fahrende Reststrecke und Restzeit anzeigen lassen kann. Ein weiterer Komfort sind die gesprochenen Straßennamen, die jedoch größere Datenpakete erfordern. Nicht nur die Strecken-Orientierung wird dem Nutzer erleichtert, auch das Finden von Parkplätzen, Museen und anderes, welches unter POI bzw. Points of Interests zu finden ist. Auch kann man hiermit die günstigsten Tankstellen mit entsprechend wählbarem Kraftstoff ansteuern. Auch ist die Ortung im Notfall möglich. Beim kostenlosen Navigationsprogramm eines bekannten Branchenbuches können beispielsweise eingetragene Firmen eine begrenzte Zeit lang gratis angerufen werden. Die Kosten hierfür werden über Werbung finanziert. Ein Stauwarnsystem und andere evtl. individuell einzurichtenden Anwendungen sind ebenfalls enthalten.

Die Navigation verläuft recht zuverlässig und kostengünstig, da keine Karten gekauft werden müssen, sondern immer aktuell abgerufen werden. Kartensektoren werden nur auf Anfrage und genehmigenden Tastendruck gewechselt, da auch hier kleine Datenpakete nötig sind. für den gelegentlichen Gebrauch ist die kostenlose Navigationssoftware für das Handy auch mit geringen Daten-Paket-Gebühren eine insgesamt sehr preiswerte Alternative.

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Handynavigation
Feb 1st, 2009 by Nordica

frueh übt sich

frueh übt sich

Mobile Navigationsgeräte werden immer kleiner, leistungsfähiger und vor allem günstiger. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass auch Handys mit Navigationsfunktion angeboten werden. Schließlich wollen auch die Mobilfunkhersteller an der wachsenden Nachfrage nach mobilen Navigationsgeräten mitverdienen. Dabei wird nicht nur die Navigationssoftware immer besser, auch die GPS-Empfänger wurden weiterentwickelt und sind mittlerweile so klein, dass sie direkt in das Handy integriert sind.
 
Doch eignet sich ein Handy eigentlich als Navigationsgerät? Dagegen sprechen natürlich erst einmal der vergleichsweise kleine Bildschirm sowie die etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung mit der Handy-Tastatur, was insbesondere während einer Autofahrt sehr ungünstig ist. Wer viel mit dem Auto auf unbekannten Strecken unterwegs ist, wird daher wohl eher zu einem vollwertigen Navigationsgerät greifen. Handynavigation ist also eher nur für den gelegentlichen Einsatz im Auto geeignet.

Wer aber mal zu Fuß in einer unbekannten Stadt unterwegs ist, wird die Navigations-Funktion seines Handys zu schätzen wissen. So hilft das Navigations-Handy nicht nur weiter, wenn man sich verlaufen hat, sondern zeigt auch sogenannte Points of Interest (POI) an, das sind z.B. Restaurants, Museen oder Theater.

Nicht jedes Navigationshandy kann mit einem vollwertigen Navigationssystem verglichen werden. Vielmehr gibt es bei der Handynavigation zwei unterschiedliche Konzepte, die sich technisch gesehen stark voneinander unterscheiden: die Onboard- und die Offboard-Navigation.

Bei einer Onboard-Navigationslösung ist ein vollständiges, wenn auch etwas abgespecktes, Navigationssystem samt Kartenmaterial in das Handy integriert. Die Software samt Kartenmaterial befindet sich dabei meist auf einer Speicherkarte und kann auch aktualisiert werden. Der Aufbau einer Mobilfunkverbindung ist für die Navigation nicht notwendig, kann jedoch optional erfolgten, um z.B. Stauinformationen abzurufen. Manche Navigationshandys bauen automatisch eine solche Verbindung auf und verursachen so unbemerkt Kosten. Es sollte daher in den Einstellungen der Navigationssoftware festgelegt werden, dass keine automatische Verbindung erfolgen soll.

Bei einer Offboard-Navigationslösung dagegen ist eine Mobilfunkverbindung zwingend notwendig, da sich das Kartenmaterial und die Software für die Routenberechnung auf einem Server befinden. Das Handy übermittelt dabei die aktuelle GPS-Position an den Server, welcher dann den aktuellen Kartenausschnitt und die Fahrtanweisungen an das Handy schickt.

Der Nachteil einer solchen Offboard-Lösung ist, dass es bei intensiver Nutzung der Navigationsfunktion ohne Flatrate-Datentarif zu hohen Mobilfunkrechungen kommen kann. Der große Vorteil ist aber, dass viele Handys, die Java-fähig sind, so nachträglich zu einem Navigationshandy aufgerüstet werden können. Ist das Handy nicht bereits mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, muss allerdings noch Geld für eine externe GPS-Maus investiert werden. Bei der Navigationssoftware kann man dagegen wieder sparen, denn es gibt auch kostenlose Programme wie z.B. „Ö-Navi 2“ oder „Skobbler“.

Wer vor einer Kaufentscheidung für ein Navigationshandy steht, sollt auf jeden Fall aufgrund der genannten Vorteile zu einem Gerät mit Onboard-Navigation greifen. Diese sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, benötigen aber während der Navigation keine bestehende und Kosten verursachende Mobilfunkverbindung.

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