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Archiv für die 'Telekommunikation' Kategorie

Mobilfunknetze werden noch schneller

Erstellt von Speedreporter am 25. August 2009

Schon heute arbeiten die Mobilfunkhersteller und Netzbetreiber an der nächsten Generation des Mobilfunks, also dem technischen Nachfolger von UMTS. Fachleute sprechen von LTE (Long Term Evolution, auf Deutsch: langfristige Weiterentwicklung). Mit der Markteinführung ist wahrscheinlich 2010 zu rechnen.

Ziel der Entwicklung ist es, vor allem die Datenübertragung im Mobilfunknetz deutlich schneller zu machen. Bei einer Demonstration auf der letzten Informationstechnik-Messe CeBIT, ließen sich mit LTE, Daten mit 170 Megabit/Sekunde (Mbits/s) abrufen – das sogenannte Download und mit bis zu 50Mbit/s versenden – im Fachbegriff das Upload.

Zum Vergleich: Heute übliche DSL-Anschlüsse zu Hause erreichen 16/Mbit/s bei Downloads und bis etwa 1/Mbit/s bei Uploads. Die Anbieter führen bereits Tests außerhalb des Labors durch.

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Mobiles Internet mit Handy oder Laptop

Erstellt von Handymeile-Nord am 10. August 2009

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Inzwischen ist es keine Seltenheit mehr, ein Handy zu besitzen, das internetfähig ist. Durch das mobile Internet ist es sehr einfach geworden, unterwegs Daten abzufragen wie E-Mails, Wegbeschreibungen oder auch Zugverbindungen. Wurde das mobile Internet anfangs durch hohe Kosten noch kritisch betrachtet, stellt man nun eine starke Kostensenkung fest, was das mobile Internet für jedermann nutzungsfähig macht. Die ersten Möglichkeiten der mobilen Internetnutzung mit Wireless Application Protocol (WAP) wurden 1997 auf den Markt gebracht. Allerdings war das mobile Internet damals geprägt von extrem langsamen Übertragungsraten und einer schlechte Bildauflösung durch die weniger geeigneten Handies sowie sehr hohen Kosten, was viele Nutzer abschreckte. Heute wird die Übertragung statt über GMS und GPRS durch UMTS ausgeführt. Dieses ermöglich sehr schnelle Übertragungsraten, da es nun möglich ist mit DSL ins Internet zu gehen. Auch die Internetdarstellung auf dem Handy hat qualitativ inzwischen durch Anpassungen der Handys an diesen Dienst fast den Standard eines PCs erreicht.

Der große Vorteil des mobilen Internets ist die Flexibilität. Der Nutzen dieses neuen Dienstes ist in den verschiedensten Situationen gegeben. Sowohl der Geschäftsmann, der unterwegs arbeiten und E-Mails empfangen möchte als auch eine Nutzung in der Freizeit, um sich über eine Wegbeschreibung oder angesagte Freizeitaktivitäten zu informieren, ermöglicht das mobile Internet. Waren die Tarife hier anfangs auch noch sehr hoch, wurde inzwischen ein enormer Fortschritt vollzogen. Es gibt nun sehr viele Anbieter auf dem Markt, die Flatrates anbieten, die das mobile Internet bezahlbar machen. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote ist definitiv empfehlenswert, da die Ausgestaltung der Verträge große Unterschiede in Bezug auf Service, Umfang und Kosten aufweist.

Die bekanntesten Provider in Deutschland sind Vodafone, T-Mobile, o2 und E-Plus. Die Möglichkeiten der Vertragsgestaltung sind zahlreich. Ein Volumentarif zeichnet sich dadurch aus, dass nur die Datenübertragungsmenge gezahlt wird, die unabhängig von der Nutzungslänge abgerechnet wird. Dies ist ratsam, wenn nur gelegentlich und ausschließlich einfache Internetseiten aufgerufen werden, keine großen Downloads gemacht oder Spiele gespielt werden. Der Pauschaltarif dagegen ermöglicht die Internetnutzung zeitlich und bezüglich der Datenmenge unbegrenzt, wofür ein einmaliger Monatsbetrag fällig ist. Dieser Tarif ist insbesondere bei Nutzern des mobilen Internets empfehlenswert, die sehr häufig im Internet surfen und große Datenmengen laden müssen. Häufig wird auch der Zeittarif angeboten, der eine bestimmte Dauer der Internetnutzung festlegt, die mit der Gebühr abgegolten wird. Dieser Tarif erfreut sich großer Beliebtheit. Allerdings muss man hier vergleichen, welcher Tarif bei der individuellen zeitlichen Nutzung günstiger ist.

Je nach Internetnutzungsverhalten kann man so den entsprechend günstigsten Tarif wählen. Den Vertrag sollte man sich genau anschauen, denn manche Anbieter sperren bestimmte Seiten oder haben Geschwindigkeitsbegrenzungen im Vertrag enthalten. Auch muss man bestimmte Dienste häufig extra bezahlen.

Bei der mobilen Internetnutzung gibt es einiges zu beachten um eine gute Nutzung gewährleistet zu haben. So muss man bei der Wahl des Handys vorsichtig sein, da viele Handys nur bestimmt Internetseiten aufrufen können. Besitzt man ein Handy, welches die angeforderten Seiten nicht aufrufen kann obwohl der Tarif bezahlt wird ist es sehr ärgerlich. Auch eine gewisse Größe des Display ist empfehlenswert da kleine Displays das Lesen der Informationen erschweren. Ein weiterer Nachteil sind die Kosten, die trotz speziellen Angeboten oft sehr hoch sind. Auch muss man aufpassen dass das Handy nicht aus Versehen eine Verbindung zum Internet aufbaut. Dies geschieht häufig und verursacht ungewollt hohe Kosten. Zudem muss deutlich gesagt werden, dass die Nutzung des Laptops weit mehr Luxus verspricht als die des Handies, da dieser über einen angenehmeren Bildschirm und eine einfacher zu bedienende Tastatur verfügt.

Neben der mobilen Internetnutzung rein mit dem Handy besteht auch die Möglichkeit über das Handy mit den Notebook ins Internet zu gehen. Hierfür wird das Handy über einen USB-Anschluss oder mit Bluetooth an den Laptop angeschlossen und dient damit als Modem. Auch die Verwendung der SIM-Karte oder einer extra Laptopkarte direkt im Computer ist möglich. Vorteilhaft hierbei ist die Größe des Bildschirms und die bequeme Tastatur. Allerdings müssen auch hier die anfallenden Kosten beachtet werden.

Abschließend kann festgestellt werden, dass das Handy nützlich ist um kurz Informationen aus dem Internet zu holen. Für längere Aufenthalte im Internet ist aber ein Laptop praktischer und bequemer, der allerdings problemlos über das Handy die Internet-Verbindung aufbauen kann.

Handymeile-Nord

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Mobile Kommunikation – die Zukunft

Erstellt von Speedreporter am 21. Februar 2009

Ein nicht veröffentlicher Kurzbericht von 2008:

In der nahen Zukunft werden jedoch noch viel umfassendere Möglichkeiten der mobilen Kommunikation umsetzbar sein. Durch UMTS wird es jeder Person möglich sein, an fast jedem Ort Deutschlands Daten zu übertragen und mit anderen Menschen zu kommunizieren. Die Notwendigkeit eines herkömmlichen Internetanschluss oder eines WLAN Hotspot entfallen hierbei, da UMTS, ähnlich wie derzeit das GSM Netz, fast flächendeckend verfügbar sein wird.

UMTS wird nach und nach das bisher verwendete GSM Netz ersetzen und bietet den Nutzern ein Vielfaches der bisherigen Geschwindigkeit. Die Datenübertragung verläuft mit Geschwindigkeiten die mit herkömmlichen DSL Anschlüssen vergleichbar sind.

Diese Technik wird primär natürlich von Handys genutzt, die in den letzten Jahren ohnehin immer mehr zu kleinen Mini Computern wurden. Mit UMTS wird es in Zukunft also möglich sein Videos oder Fotos die mit dem Handy geschossen wurden, in hoher Qualität und äußerst schnell an Empfänger in der ganzen Welt zu schicken. E-Mails können direkt auf dem Mobiltelefon geschrieben und empfangen werden und Videos bzw. Musik können als Stream heruntergeladen und angeschaut werden.

Darüber hinaus wird die UMTS Nutzung auch für Notebooks eine wichtige Rolle spielen. Bisher waren die Benutzer dieser Geräte auf eine herkömmliche Form des Internetzugangs angewiesen. In Zukunft wird jeder Notebook Nutzer mithilfe seines Handys jederzeit und überall in DSL Geschwindigkeit auf das Internet zugreifen können. In Kürze wird auch spezielles Zubehör für Notebooks erhältlich sein das, ähnlich einer W-LAN Karte, einen direkten Zugriff auf UMTS ermöglicht. So könnte UMTS zu einer Revolutionierung, sowohl des Geschäftslebens, als auch des Entertainment führen. Bahnreisende könnten z.B. per UMTS Filme direkt auf ihr Notebook streamen und so die Fahrtzeit angenehmer gestalten. In einer fremden Stadt kann jederzeit auf Routenplaner im Internet zurückgegriffen werden, wodurch Stadtkarten schnell überflüssig werden könnten. Und auch Geschäftsleute sind durch UMTS immer auf dem laufenden, da sie ständig Zugriff auf die neuesten Informationen im Internet haben. Die Daten zu wichtigen Projekten können einfach und schnell zwischen den Mitarbeitern hin- und hergesendet werden, auch wenn diese sich gerade nicht am Arbeitsplatz befinden und die Kommunikation mit Geschäftspartnern wird deutlich effizienter.

Auch die Hardware wird sich den neuen Möglichkeiten anpassen. Neben neuen und leistungsstarken Handys wird es auch Notebooks geben die einen Internetzugang über UMTS ermöglichen und somit einen jederzeit verfügbaren Internetzugang bieten. Die Benutzer können also von überall E-Mails schicken und empfangen, im Internet surfen oder andere Dienste in Anspruch nehmen. Zudem werden sich die Mobiltelefone stetig weiterentwickeln und eine Vielzahl von Funktionen bieten die bisher aufgrund niedriger Datendurchsätze nicht möglich schienen. So können Handys bald dazu genutzt werden Videos oder Musik herunter zu laden und abzuspielen oder wichtige Daten an einen Geschäftspartner zu senden.

Eigentlich könnten sie ihrem Handy doch schon mal die letzte Ölung geben;-)

handyoel

handyoel

Auch im Unterhaltungsbereich bietet die UMTS Technik ein großes Potential. Bei Geschwindigkeiten die mit DSL Anschlüssen vergleichbar sind, wird z.B. das Streamen von Videos in einer sehr ansehnlichen Qualität möglich, sodass beispielsweise unterwegs Filme oder das aktuelle Fernsehprogramm angeschaut werden können. Auch die Entwicklung neuer Business Handys wird in starkem Maß die Möglichkeiten des mobilifonierens einbeziehen. So wird es möglich sein, schnell und benutzerfreundlich auf Internetangebote wie Google zurückzugreifen, um auch unterwegs effizient arbeiten zu können und die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web jederzeit zu nutzen.

All dies wird nun durch die neue UMTS Technik möglich. UMTS ist der neue Mobilfunkstandard der eine erheblich größere Geschwindigkeit als der klassische GSM Standard bietet. Mit UMTS wird der Datentransfer von unterwegs in DSL Geschwindigkeit möglich, was bisher undenkbar gewesen wäre. Auch das Internet wird in Zukunft von überall in Deutschland erreichbar sein, ohne das der Benutzer auf einen expliziten Zugang z.B. über WLAN angewiesen wäre. Das UMTS Netz wird, genauso wie das derzeitige GSM Netz, praktisch bundesweit flächendeckend verfügbar sein, sodass mit der entsprechenden Hardware von jedem Standort aus, Internetdienste in Anspruch genommen werden können. E-Mails können überall versendet und empfangen werden, über News Dienste können aktuelle Informationen bezogen werden und wichtige Daten können in die ganze Welt verschickt werden.

Auch im Entertainment Bereich wird UMTS das Leben stark bereichern. So wird es die Möglichkeit bieten Unterhaltungsangebote des Internet zu jeder Zeit und an jedem Ort zu nutzen. Beispielsweise können Bahnreisende mithilfe eines Notebook Filme oder Musik herunterladen und sich somit die Fahrtzeit verkürzen. Auch die private Korrespondenz mit Freunden kann von jedem beliebigen Ort erfolgen, was dem sozialen Miteinander ganz neue Dimensionen verleiht. Urlaubsfotos können z.B. sofort am Entstehungsort an die Freunde Zuhause in brillanter Qualität weitergeleitet werden und auch die Videotelefonie wird bei den hohen Datenübertragungsraten kein Problem mehr darstellen.

Mit UMTS werden die Grenzen zwischen herkömmlichem Internet, was bisher immer von einem lokalen Anschluss abhängig war, und dem Mobilfunk, der zwar überall verfügbar, allerdings extrem langsam war, aufgelöst. Durch Mobilifonieren sind schnelle Datenübertragung und Mobilität keine unvereinbaren Gegensätze mehr.

Fazit: Mobilifonieren in 2009 ,die Zukunft schon sehr viel näher!!!

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Handynavigation

Erstellt von Nordica am 1. Februar 2009

frueh übt sich

frueh übt sich

Mobile Navigationsgeräte werden immer kleiner, leistungsfähiger und vor allem günstiger. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass auch Handys mit Navigationsfunktion angeboten werden. Schließlich wollen auch die Mobilfunkhersteller an der wachsenden Nachfrage nach mobilen Navigationsgeräten mitverdienen. Dabei wird nicht nur die Navigationssoftware immer besser, auch die GPS-Empfänger wurden weiterentwickelt und sind mittlerweile so klein, dass sie direkt in das Handy integriert sind.
 
Doch eignet sich ein Handy eigentlich als Navigationsgerät? Dagegen sprechen natürlich erst einmal der vergleichsweise kleine Bildschirm sowie die etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung mit der Handy-Tastatur, was insbesondere während einer Autofahrt sehr ungünstig ist. Wer viel mit dem Auto auf unbekannten Strecken unterwegs ist, wird daher wohl eher zu einem vollwertigen Navigationsgerät greifen. Handynavigation ist also eher nur für den gelegentlichen Einsatz im Auto geeignet.

Wer aber mal zu Fuß in einer unbekannten Stadt unterwegs ist, wird die Navigations-Funktion seines Handys zu schätzen wissen. So hilft das Navigations-Handy nicht nur weiter, wenn man sich verlaufen hat, sondern zeigt auch sogenannte Points of Interest (POI) an, das sind z.B. Restaurants, Museen oder Theater.

Nicht jedes Navigationshandy kann mit einem vollwertigen Navigationssystem verglichen werden. Vielmehr gibt es bei der Handynavigation zwei unterschiedliche Konzepte, die sich technisch gesehen stark voneinander unterscheiden: die Onboard- und die Offboard-Navigation.

Bei einer Onboard-Navigationslösung ist ein vollständiges, wenn auch etwas abgespecktes, Navigationssystem samt Kartenmaterial in das Handy integriert. Die Software samt Kartenmaterial befindet sich dabei meist auf einer Speicherkarte und kann auch aktualisiert werden. Der Aufbau einer Mobilfunkverbindung ist für die Navigation nicht notwendig, kann jedoch optional erfolgten, um z.B. Stauinformationen abzurufen. Manche Navigationshandys bauen automatisch eine solche Verbindung auf und verursachen so unbemerkt Kosten. Es sollte daher in den Einstellungen der Navigationssoftware festgelegt werden, dass keine automatische Verbindung erfolgen soll.

Bei einer Offboard-Navigationslösung dagegen ist eine Mobilfunkverbindung zwingend notwendig, da sich das Kartenmaterial und die Software für die Routenberechnung auf einem Server befinden. Das Handy übermittelt dabei die aktuelle GPS-Position an den Server, welcher dann den aktuellen Kartenausschnitt und die Fahrtanweisungen an das Handy schickt.

Der Nachteil einer solchen Offboard-Lösung ist, dass es bei intensiver Nutzung der Navigationsfunktion ohne Flatrate-Datentarif zu hohen Mobilfunkrechungen kommen kann. Der große Vorteil ist aber, dass viele Handys, die Java-fähig sind, so nachträglich zu einem Navigationshandy aufgerüstet werden können. Ist das Handy nicht bereits mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, muss allerdings noch Geld für eine externe GPS-Maus investiert werden. Bei der Navigationssoftware kann man dagegen wieder sparen, denn es gibt auch kostenlose Programme wie z.B. „Ö-Navi 2“ oder „Skobbler“.

Wer vor einer Kaufentscheidung für ein Navigationshandy steht, sollt auf jeden Fall aufgrund der genannten Vorteile zu einem Gerät mit Onboard-Navigation greifen. Diese sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, benötigen aber während der Navigation keine bestehende und Kosten verursachende Mobilfunkverbindung.

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Neues Gesetz zur Handyortung

Erstellt von Speedreporter am 30. Oktober 2008

Handy-Ortung in Zukunft nur noch mit schriftlicher Genehmigung

Die Ortung eines Handys kann sinnvoll sein wenn es zum Beispiel darum geht, den Aufenthaltsort der eigenen Kinder herauszufinden.

 

Bemerkung: oder Menschenleben retten kann

Die Funktion kann aber auch einfach missbraucht werden – der Handy-Besitzer muss dazu nur einige Minuten von seinem Gerät getrennt sein und der eifersüchtige Partner oder misstrauische Chef kann mit einer einfachen SMS-Bestätigung eine dauerhafte Ortung eines Mobiltelefons ermöglichen.

Bemerkung: so einfach ist das nun auch wieder nicht

 

Durch die Änderung des Telekommunikationsgesetzes ist dies ist zukünftig jedoch nicht mehr möglich. Das Bundeskabinett hat jetzt eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes beschlossen, durch das eine missbräuchliche Ortung in Zukunft erschwert werden soll. In Zukunft muss der Handy-Besitzer eine ausdrückliche, gesonderte und schriftliche Einwilligung geben, damit die Standortdaten eines Handys über eine weitere Person ermittelt werden dürfen. Zudem sollen die Handy-Nutzer über die erfolgten Ortungen informiert werden, wenn diese öfter als fünfmal stattgefunden haben.

Bemerkung: Wie schön, das man sein Eigenes Handy, bzw. Simkarte immerhin noch orten darf.

Völlig wiedersinnig eigentlich diese Änderung. Faktisch war vorher schon klar, das keiner ohne
Einverständnis des Handybesitzers dieses zur Ortung anmelden konnte, ohne sich dabei strafbar zu machen, wenn er dabei erwischt wird.
Kinder müssen ja immerhin noch keine Einverständniserklärung abgeben, wenn Eltern mit der Handyortung in punkto Aufenthalt auf Nummer sicher gehen möchten. Au Weia, nun aber müssen die geplagten Eltern nun ihren Schützlingen leider das Simsen mit dem Handy verbieten.

Warum? Ganz einfach: Der Ortungsdienst sendet regelmäßig Hinweise per SMS, das das Handy zur Ortung angemeldet ist. In dieser SMS steht, das man einen Code, also die STOP-SMS senden kann, um die Ortung wieder auszustellen. Dieser wird genau vorgegeben, so das der Jugendliche einfach die Ortung abbestellt, wenn er sich der Obhut der Eltern entziehen möchte….auch mal dein eigenes Handy orten?


der Handyorter

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