Hast Du schon einmal die Geschwindigkeit Deines DSL-Anschlusses gemessen? Alle Welt stürzt sich auf DSL, doch die Übertragungsbandbreite ist begrenzt und kostet Geld. Dazu ein Wortbild: Ein Flaschenhals ist kleiner als der untere Teil der Flasche. Und eine Flasche ist keine Schüssel, mit der eine Flüssigkeit in einem Schwung ausgekippt werden kann.
DSL ist auch kein aufblasbarer Kuchen! Nur ein vorhandener Kuchen kann verteilt werden. Es kann nur die VERFÜGBARE Bandbreite verteilt werden. Es ist fast schon Standard, daß DSL-6000-Kunden mit Ach und Krach einen Download von 1.000 bis 2.000 kbit/sec. haben!
Wer mehr zahlt, erhält mehr. Aber praktisch niemand hat die Bandbreite, für die er bezahlt! Dieser Etikettenschwindel gehört kommuniziert und nicht solche schwachsinnigen Werbeaussagen abseits jeglicher Betriebs-Realität!
Mir ist klar, daß nur verteilt werden kann, was an Übertragungskapazität vorhanden ist. Doch circa 1.000 kBit/sec. bei einem TDSL 6000 Privatanschluß ist Etikettenschwindel am Freitag morgen um 9:45 Uhr in einem Wohngebiet. Warum werden Kapazitäten verkauft, die überhaupt nicht vorhanden sind? Jeder Konditor kann einen Kuchen nur einmal verkaufen.
Die DSL-Anbieter – auch der Netzbetreiber – wissen ganz genau, was sie tun. Mich würde es keinesfalls wundern, wenn meine Nettodatenrate auf 2.000 kBit/sec. eingestellt ist! Solange wir zahlen und uns das gefallen lassen, wird sich daran nichts ändern. Den Anbieter wechseln nützt überhaupt nichts, weil das schäbige Spiel trotzdem in den meisten Fällen in den Einrichtungen der Deutschen Telekom AG stattfindet – besonders auf dem Land mit schwacher DSL-Struktur.
Es gibt viele Anbieter zum Messen der DSL-Geschwindigkeit. Ich nutze den DSL-Speedtest von Computer-BILD. Der Vorteil: Ich kann mehrfach messen und die gespeicherten Ergebnisse miteinander vergleichen.
Hans Kolpak Handymeile Nord
Im Mai letzten Jahres entschied ich beruflich bedingt, einen Provider zu suchen, der mir ein günstiges Paket über Festnetz und DSL Flat anbieten kann. Aufgrund der damals sympathischen Werbung von Alice informierte ich mich im Internet über diesen Provider und verglich mit weiteren Anbietern wie Tiscali, T-Com und 1&1.
Dabei schnitt Alice sowohl im Preis, in der DSL-Geschwindigkeit (für meine Nutzung) sowie in weiteren Punkten: Kündigungsfrist, Kundenservice und Erreichbarkeit am besten ab. Außerdem war dieser Anbieter auch in unserer Region (64579) verfügbar, was bei allen anderen Providern nicht gegeben war. Als meine Entscheidung auf Alice fiel, wollte ich mich jedoch näher über die einzelnen Angebote informieren. Das besondere an Alice war, dass diese den Telekom Anschluss (max. 16,37 Euro) erstattete, wenn dieser vorhanden war. Bei mir war dies gegeben, da ich einen ISDN Anschluss über T-Com gewählt hatte und über diesen bislang immer teuer im Internet unterwegs war. Um die Kündigungsgebühren und das ganze Trara mit der Telekom zu umgehen, fand ich dieses Angebot eine willkommene Alternative.
Der entscheidende Punkt, der für Alice ausfiel, war jedoch, dass ich über ein Online-Chat live mit dem Kundenservice Kontakt aufnehmen konnte. Ich stellte also meine letzten Fragen und diese wurden sofort beantwortet. So stellte ich mir Service vor und so hoffte ich, dass dieser Service auch bleiben würde. Allerdings irrte ich mich gewaltig. Das Drama entwickelte sich eigentlich aus der Online-Bestellung heraus, in der ich Alice Fun Flat wählte. Alice Fun Flate enthielt einen Festnetzanschluss (oder die Erstattung, falls ein T-Com Anschluss bereits vorhanden ist), den DSL-Internetzugang, eine Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz, Surfen bis zu 16.000 Kbit/s als Flatrate, ein DSL-Modem inklusive Installationszubehör.
Ich bestellt also dieses Angebot und schon bei der Zusendung der Bestellbestätigung in mein Email-Postfach entdeckte ich, dass mir nicht Alice Fun Flat bestätigt wurde, sondern Alice Deluxe.! Aber dieses Paket kostete 10 Euro mehr im Monat. Das wollte ich natürlich nicht und kontaktierte umgehend den Kundenservice über Email. Ich erhielt leider nur eine automatisierte Antwort und so rief ich die kostenfreie Hotline an. Ein paar Sprachhürden weiter, gelangte ich also an eine persönliche Kundenberaterin. Ich erzählte ihr den Vorfall. Sie verstand, meinte jedoch, dass dies im Computersystem nicht mehr geändert werden könne. Sie würde es aber vermerken, so dass das richtige Paket auch installiert werden kann und später auch die korrekte Rechnung an mich ausgestellt wird. Sie wies mich auch darauf hin, dass mir gegeben falls die Deluxe Version zur Installation als Modem ausgeliefert werden würde, ich das aber nicht weiter beachten und einfach zurückschicken solle.
Da eine so genannte Third Party die Verschickung übernehme, wäre das jetzt nicht so einfach rückgängig zu machen. Ich war zuversichtlich und wartete. Auf die Email antwortete man mir dann auch noch, allerdings weniger persönlich und informativ. Nach ca. fünf Tagen erhielt ich dann eine Auftragsbestätigung. Immer noch über das verkehrte Paket. Da mir das etwas Sorgen bereitete, rief ich noch mal den Kundenservice an. Dort sagte man mir, der Sachverhalt wäre bekannt, allerdings müsse ich höchstwahrscheinlich mit der ersten Rechnung die Mehrkosten für den so genannten Produktwechsel tragen. Das war unerhört und ich sagte sehr deutlich, dass ich das nicht tun werde, weil ich das ja nicht gewollt falsch bestellt hatte. Als der Kundenberater sich davon nicht groß beirren ließ, sondern nur meinte, dass müsse ich dann mit Hanse-Net selbst klären, weil dort die Rechnungen erstellt werden, schrieb ich erneut eine Email. In dieser verfasste ich den kompletten bisherigen Sachverhalt. Schnell wurde mir darauf geantwortet und man entschuldigte sich bei mir in aller Form. Außerdem versicherten sie mir, dass ich selbstverständlich einen kostenlosen Produktwechsel erhalte, sobald die Aktivierung meines Anschlusses erfolgt ist.
Das beruhigte mich wieder und ich wartete ab. Es verging Juni und die Aktivierung war immer noch nicht erfolgt.
Vom Produktwechsel ganz zu schweigen. Ich schrieb erneut eine Email an den Kundenservice, denn mittlerweile kostete der Kundenservice Gebühren. Die kostenlose Hotline-Nummer war plötzlich nicht mehr erreichbar. Man fertigte mich per Email ab, ich solle Verständnis haben, weil die Nachfrage so groß wäre und die Aktivierung würde sich bis Mitte Juli hinziehen. Nach wie vor war es mir also nicht möglich via DSL, meinen täglichen Job von zu Hause auszuführen. Mir reichte es und ich schrieb einen Brief an die Geschäftsleitung der Hanse-Net. Und siehe da, in weniger als einer Woche erhielt ich einen persönlichen Anruf einer Complaint Managerin. Nach einem langem Gespräch mit dieser wurde mir schriftlich bestätigt, dass ich eine Gutschrift über die Mehrkosten erhielte, eine Entschuldigung für all diese Vorfälle und einen kostenlosen Produktwechsel nach Aktivierung des Zugangs. Da das Gespräch positiv verlief, harrte ich also der Dinge, die da noch kommen sollten.
Ich erhielt dann Mitte Juli den Zugang, der jedoch dauernd technische Störungen hatte. Als ich dann an einem späten Abend wieder mal zwei Stunden mit dem Techniker auf meine Kosten diskutiert hatte, platzte mir endgültig der Kragen. Das Gute an der Sache: Alice hat keine Kündigungsfristen. Also kündigte ich den kompletten Anschluss mit sofortiger Wirkung und legte ein schönes Anschreiben an die Geschäftsleitung oben drauf. Die Kündigung wurde mir bestätigt, ich erhielt die versprochenen Gutschriften und wechselte am Ende zu Arcor.
Seit dieser Zeit habe ich nicht ein einziges Mal eine technische Störung gehabt und auch keine Probleme mit der Geschwindigkeit. Von daher, kann ich jedem nur raten, bei der Wahl des Providers vielleicht mal genauer hinzusehen, als sich nur von der teuren mit Stars umgarnten Werbung blenden zu lassen.
IM Gernsheim
Ich bin ein Kunde von Arcor gewesen, war auch lange Zeit mit diesem Anbieter zufrieden. Leider wurde ich durch meinen Umzug schwer enttäuscht.Am Anfang hat Arcor mich 49,95 Euro im Monat gekostet und dafür hatte ich eine Festnetzflatrate, wie auch eine Flat fürs Internet. Ich konnte sogar im Service-Center drei Faxe kostenlos pro Monat versenden, wie auch fünf SMS`en. Das fand ich total klasse, ebenso wie die Filme von Arcor. Denn ich konnte dort günstige Filme runterladen, was echt klasse war. Arcor war sehr stabil, das Internet ist kaum abgestürzt und somit absolut ideal für mich, da ich es auch beruflich benötigte. Die Flatrate war zwar nur eine 2000er, das war aber vor fünf Jahre fast normal. Ich konnte nicht meckern, alles lief einwandfrei und auch schnell.Das einzige was ich etwas negativ fand, war die Hotline von Arcor. Denn die wurde berechnet, was bei vielen Anbietern nicht der Fall war. Mit vierzehn Cent die Minute war das schon übel, denn natürlich hing man ewig in der Warteschleife. Die Mitarbeiter waren zwar sehr kompetent und konnten mit stets bei meinen Problemen helfen, aber die Gebühren und die Wartezeit fand ich einfach nicht gut.
Der richtige Ärger fing aber an, als ich vor einem Jahr umzog. Es war die gleiche Straßen, ich bin einfach fünf Häuser weiter weg gezogen, aber für Arcor ein unlösbares Problem. Da ich das Internet beruflich brauche, habe ich natürlich jeden Tag dort angerufen, um zu erfahren, wann ich einen Anschluss bekomme. Ich wurde immer nur vertröstet und nichts passierte. Bis ich eine Mitarbeiterin am Telefon hatte, die erstaunlich ehrlich war. Sie sagte mir ganz klar, da mein Vertrag bei Arcor bald ausliefe und ich dann eh den Anbieter wechseln möchte, interessiert sich niemand mehr für mich. Ich sollte mich auf lange Wartezeit einstellen. Ja, es ist wirklich wahr, das war einfach eine Unverschämtheit. Ich bin dann zur Telekom und habe dort Telefon und Internet beantragt, was ich auch innerhalb einer Woche bekam, weil man mir dort helfen wollte. Die Telekom war entsetzt über die Einstellung von Arcor und hat mir gelobt, meinen Anschluss schnell freizuschalten, da ich ja auch arbeiten musste. Seit dem bin ich glücklicher Kunde bei der Telekom. Was auch noch ein Faktor ist, der gegen Arcor spricht war, dass sie Neukunden einen viel günstigeren Paketpreis angeboten haben, aber nicht bereit waren, den Tarif auch den laufenden Kunden zu gewähren. Ich habe damals nachgefragt, als sie fünf Euro mit dem Preis runter gegangen sind, für DSL und Festnetz-Flatrate. Aber es hat nichts gebracht. Bei der Telekom war ich zwei Monate Kunde und wurde sogar angerufen, dass ich nun ganze zehn Euro weniger zahlen müssen, weil sie die Tarife neu und günstiger anbieten. Zwar bin ich so für zwei weitere Jahre gebunden, aber das mache ich doch gerne, wenn ich dafür immer den neuen Tarif bekommen, wie eben auch die Neukunden.Arcor war sogar so unverschämt, mir die laufenden Kosten noch in Rechnung zu stellen, obwohl sie den Anschluss in meiner neuen Wohnung nie freigeschaltet haben. Ich sollte doch tatsächlich bis Vertragsende meine Gebühren zahlen. Ich war so enttäuscht, denn eigentlich fand ich Arcor vor meinem Umzug immer gut. Aber so musste ich sogar zu einen Anwalt, um den laufenden Kosten zu entgehen. Natürlich war es nur eine Sache von wenigen Tagen, bis mir mein Anwalt mitteilte, dass ich die Kosten nicht tragen müsste. Das war eine Erleichterung, aber ich bin nach wie vor, immer noch sehr böse auf diesen Anbieter. Wenn dies nicht gewesen wäre, würde ich Arcor wirklich weiterempfehlen, da ich vorher so zufrieden mit den Leistungen war.K.M
Seit nicht ganz einem Jahr, genaugenommen seit November 2007, bin ich Kunde bei Alice. Zu diesem Provider kam ich nicht direkt über die Werbung, sondern ich war vorher DSL-Kunde bei AOL. AOL hat dann mit Alice fusioniert und mich diesbezüglich mit einem Telefonanruf geworben. Die Bedingungen waren akzeptabel, der Preis für Telefon-Flatrate und DSL-Anschluss lag schon seinerzeit unter dem, was ich für Telecom und AOL bezahlt habe und nachdem ich zwei Nächte über das Angebot geschlafen hatte, willigte ich ein, weil es auch möglich war, die Telefonnummer zu behalten.
Ich wohne in Potsdam, PLZ 14478 und meine Telefonnummer ist auch auf meinen Visitenkarten eingetragen, die wären sonst wertlos.Der Wechsel ging dann nicht ganz so einfach über die Bühne, wie ich mir das vorgestellt hatte, weil ich mich bei der Telekom an eine neunmonatige Kündigungsfrist halten musste. Als es dann endlich soweit war, bekam ich vom neuen Provider Alice ein Modem und eine CD mit entsprechender Software zugeschickt. Den Wechsel konnte ich dann direkt am PC vornehmen, das war sogar einfacher als ich mir das vorgestellt hatte. Alice bietet aber auch an, dass ein Monteur kommt, allerdings muss dieser dann extra bezahlt werden. Das wäre ja auch zu viel des Guten, wenn das der Provider übernehmen würde.
Bis heute habe ich meine Entscheidung nicht bereut, im Gegenteil, wenn Alice die Tarife senkt, ist es unkompliziert möglich im Folgemonat auf den neuen Tarif umzustellen. So habe ich von Alice Fun flat auf Alice Take it easy gewechselt und bezahle im Monat rundum für das Telefonieren innerhalb des deutschen Festnetzes und für DSL 34,95 Euro, ein fairer Preis denke ich. Über die DSL-Geschwindigkeit kann ich nicht klagen, der Seitenaufbau geht rasant und ich bin zufrieden. Angenehm überrascht bin ich auch vom Service der Alice Mitarbeiter, als ich Probleme mit meinen E-Mails über AOL hatte, wurde mir schnell und kompetent geholfen und nicht nur das, es wird auch zurückgerufen, wenn ein Problem nicht umfassend geklärt werden kann.
Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die über eine Servicerufnummer zu erreichen sind, hängt man bei Alice nicht lange in der Warteschleife.Einziger Wermutstropfen, den ich auch schon direkt bei Alice bemängelt habe, ist, dass die Service Rufnummer gebührenpflichtig ist. Das empfinde ich für einen Anbieter, bei dem ich eine Telefonflat nutze, schon ungewöhnlich, dass die Servicerufnummer dann gebührenpflichtig ist. Besonders interessant dabei ist, dass die Rufnummer im Zusammenhang mit der Aufnahme als Neukunde eine kostenfreie 0800-er Nummer war und erst als ich Kundin war, gab es dann plötzlich die andere Hotline. Na ja, alles Gute ist nie beisammen, aber sonst ein dickes Plus für den Provider. Ich habe keine Wechselabsicht, auch wenn andere Provider noch günstiger sind.
K.D. aus Potsdam
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